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Sonntag, 27. Januar 2013

Lobbyarbeit bei Ramsauer

Die Lobby der Bahnhersteller und zum Teil der Bahn machen Druck auf Verkehrsminister Ramsauer und besonders auf das Eisenbahn Bundesamt (EBA), so schreibt der Tagesspiegel. Durch fehlerhafte Fertigung und laufende Änderungswünsche der Besteller stehen bundesweit Fahrzeuge im Wert von ca. 500 Mio € auf den Flächen der Hersteller und warten auf die Zulassung des EBA. Dieses steht am Ende der Produktionskette und kann den ca. 140 Fahrzeugen auf Grundlage des derzeit gültigen Regelwerkes seine Zulassung nicht erteilen. Die hausgemachten Probleme der Hersteller und der Bahn werden seit längerem an den Verkehrsminister herangetragen, damit er das EBA anweist, diese Zulassungen zu erteilen. Für den CSU-Mann ist es ein gefundenes Fressen, den Staat aus bestimmten Bereichen weiter zurückzudrängen.

Kann man alles ja machen, aber in diesem Fall geht es nicht um verstopfte Toiletten, sondern um die Fahrsicherheit des rollenden Materials. Also um Menschenleben! Hier müssen sich die großen Konzerne einfach mal daran gewöhnen, ordentliche und den Gesetzten entsprechende Arbeit abzuliefern und nicht auf den Rücken der Allgemeinheit ihre Gewinne zu steigern. Außerdem muss aus ihrer Sicht schnell gehandelt werden, denn nach einem zu erwartenden Machtwechsel im Bund wird die Lobby dieses Thema so schnell nicht mehr auf den Verhandlungstisch bekommen.

Man kann nur hoffen, dass es am Donnerstag beim Bahngipfel im Verkehrsministerium die vernünftige Kräfte die Oberhand behalten und nicht das Lobbydenken, welches im Verkehrsministerium anscheinend dankbar aufgenommen wird.


Wie weit ist es mit dieser Republik gekommen!

Mittwoch, 25. Mai 2011

ICx

Am vergangenem Wochenende war ich u. a. in Hennigsdorf. Dort hatten einige Firmen zum ‚Tag der offenen Tür‘ geladen und frech wie ich bin, habe ich mir dort einige Firmen angeschaut. Es war interessant und ich kann jedem das nur empfehlen. Bei einer solchen Gelegenheit sich mal anzuschauen, wie die Firmen in der näheren oder ferneren Umgebung aufgestellt sind, welche Produkte sie herstellen oder Dienstleistungen sie anbieten. Leider war Bombardier nicht untern diesen Firmen, dort waren alle Tore verschlossen. Schade.

Jetzt habe ich im Zusammenhang mit den neuen ICx-Zügen für die DB gelesen, dass Bombardier ein wichtiger Zulieferer für den DB-Vertragspartner Siemens sein wird. U. a. sollen in dem Bombardier-Werk in Hennigsdorf die Wagenkästen aus Stahl entwickelt und in Görlitz gefertigt werden.

Wenn ich es nicht verpasse, dann kann ich mir vielleicht bei der nächsten offenen Tür in Hennigsdorf, einmal was von der ICx Entwicklung oder Fertigung anschauen. Mal sehen