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Donnerstag, 28. Juli 2011

Multi-Touch-Gesten in Mac OS X Lion


Mit dem großen Betriebssystem-Update OS X, Version 7, hat Apple einen weiteren Schritt in eine neue Ära der Computertechnik vollzogen. Die aus Snow Leopard bekannten Multi-Touch-Gesten wurden konsequent weiter entwickelt. Apple betritt mit dieser Betriebssystemvariante wieder einmal Neuland. Die Entwicklung geht eindeutig weg von den bisherigen Eingabemedien , hin zum reinen Multitouch-Computer. Jetzt liegt es an uns Nutzern, uns mit der neuen Technologie auseinanderzusetzen und sie anzuwenden, ihr eine Chance zu geben. In der Computerbranche gibt es wohl keine andere Klientel, außer die Mac-User, die sich immer wieder auf solche Ausflüge ins technologische Neuland gern einlassen.
Meine Erfahrungen sind: Ich habe mich nach der Umstellung auf Lion bewusst auf das Trackpad gesetzt und nach gut einer Woche möchte ich so schnell nicht mehr mit einer Maus arbeiten. Einmal in die Gesten eingearbeitet, spürt man die Magie die von ihnen ausgeht. Das hat nichts mehr mit der Arbeitsweise von grobschlächtigen 50-Tasten-Mäusen zu tun. Sicherlich gibt es auf diesem Gebiet noch viel zu entwickeln und zu verbessern - auch von Apple. Hier können sich aber auch die anderen Computergrößen gern einbringen. Eine reine Kopie dieser Technologie, wie sie bei den Smartphones jetzt üblich ist, bringt uns alle hier nicht weiter.

Ein anderer großer Anbieter versucht in seiner geplanten Systemvariante 8 auch auf diesen Zug aufzuspringen. Sein Konzept sieht aber so aus, dass auf die bisherige GUI nur eine Bedienoberfläche übergestülpt wird und er Rest bleibt fast so wie bisher. Für alle Beteiligten hat das einen Riesenvorteil, man braucht System und Applikationen nicht von Grund auf neu zu programmieren. Nach meiner Ansicht muss das aber so sein, denn die neue Technologie verlangt für ein leichtes Umgehen mit ihr, eine andere Herangehensweise. Wenn man diesen entscheidenden Schritt nicht wagt, dann hat der User später ein System vor der Nase, was allen alles Recht machen will. Der Nachteil wäre: Das Konzept ist mehr als nur ein Kompromiss und weil der enorme Vorteil der neuen Technologie z. T. erheblich geschwächt wird, kann der Benutzer nie auf solche Möglichkeiten zurückgreifen, die ihm die neue Welt bieten könnte.

Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich mich mit dieser Betriebssystemvariante näher beschäftigen. Man sollte fair sein und den Herren noch Zeit geben, ihr Zukunftskonzept besser darzustellen.



[ursprüngliche Abb.: Apple]

Mittwoch, 1. Juni 2011

MacUp wird eingestellt | Update

Als ich 1990 mir meinen Mac SE 1/40 zugelegt habe, war mindestens 12 Jahre die Computerzeitschrift MacUp meine Begleiterin durch die verschiedenen Versionen der Systeme 6, 7, 8 und 9. Dann kam irgendwie eine Mac-Pause und mit dem System 10.4 stieg ich wieder in das richtige Computerleben ein. Meine Lebensabschnittsgefährtin sollte wieder die MacUp werden, aber irgendwie hatten wir beide uns auseinander gelebt. Es passte einfach nicht mehr und ich kündigte das Abo nach kurzer Zeit. Ohne zusätzliche Kosten, dass hat man bei Trennungen auch nicht oft.
Heute erscheint die letzte Ausgabe der MacUp und ich werde sie mir noch einmal holen, meinen SE dazu starten und wir drei werden dann in Erinnerungen schwelgen.
Weißt Du noch, die Augen der DOSianer über MacProjekt ....

Auf alle Fälle: Den Kollegen alles Gute für die Zukunft.

Update (20.06.2011):
Dieses T-Shirt hatte sich in meinem Kleiderschrank über Jahrzehnte einen sicheren Platz gesucht und ist meiner Wegwerfwut erfolgreich entgangen. Heute ist es mir in die Hände gefallen und es passt doch irgendwie zu diesem Artikel. Bekommen hatte ich es 1992 zu einer Mac-Messe am Funkturm. Am Messestand von Macup konnte man diese Teile bekommen. Ja damals, da gab es noch Mac-Messen in Berlin und Gravis war noch nicht einmal erfunden oder ganz klein, denn es gab dafür noch HSD und Dr. hasdenichgesehn. Damals :-)