Mittwoch, 10. August 2011

Weiter geht's: Gefährliches Sicherheitsleck im Android-Browser

Man kommt nicht zur Ruhe. Diesmal ist der Android-Browser der Grund für eine Schlagzeile. Durch ein großes Sicherheitsloch können Angreifer ohne Wissen des Nutzers Programme auf dem Smartphone installieren und damit Nutzerdaten absaugen oder sonstige Aktivitäten durchführen. Ein Update soll in Arbeit sein, aber ehe es dem normalen Nutzer zur Verfügung steht, ist im Android-Kosmos das nächste Problem.

Tablets sind nach meiner Meinung kaum betroffen, da sie so gut wie nicht in der freien ‚Wildbahn’ existieren.

Verarbeitendes Gewerbe im Juni mit einem saisonbereinigten Umsatzwachstum von 0,1%

Wie das Statistische Bundesamt meldet, hat das verarbeitende Gewerbe ein Umsatzwachstum zum Vormonat von 0,1%.
Das höchste Wachstum wurde in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie erzielt, gefolgt vom Maschinenbau. Der größte Rückgang war bei der Autoindustrie zu verzeichnen.

Gericht untersagt Galaxy-Tab-Verkauf in Europa

Völlig zu Recht hat Apple den Verkauf des Galaxy Tab von Samsung in Europa untersagen lassen. Dieses Gerät ähnelt so stark dem iPad, dass auch das Gericht den Verkauf in Europa, bis zur weiteren Klärung des Sachverhaltes, stoppen ließ. Um einen solch weitreichenden Beschluss bei Gericht zu erreichen, muss die Beweislage gegen Samsung schon sehr erdrückend sein.
Dieses Gerät, dass zum Androidkosmos gehört, macht ebenfalls hauptsächlich mit Plagiatvorwürfen auf sich aufmerksam und nicht mit innovativen Punkten.

Wieder ein Vorschlag zur PKW-Maut

Das Sommerloch lässt grüßen. Diesmal kommt die FDP mit einem Vorschlag zur PKW-Maut um die Ecke. Vielleicht wollen sie damit die enorm hohen Mautgebühren für die Autos ihrer Klientel verhindern.

Einen Versuch hat wohl jede Partei in diesem Spiel.

Erneute Sicherheitslücke bei Android

Man kann es gar nicht glauben, wie oft diese Meldungen durch den Ticker laufen. Das so freie und offene System, dass von allen ‚Fachjournalisten‘ in den Himmel gehoben wird, kann derzeit nur mit Plagiatvorwürfen und Sicherheitsproblemen auf sich aufmerksam machen. Bei den Plagiatvorwürfen zeigt man erschüttert mit den Fingern auf die Rechteinhaber. Wie können die sich nur trauen, ein offenes System mit Klagen zu überziehen. Aber geklaut bleibt auch bei einem offenem System nun mal geklaut.

Anders sieht es bei den Sicherheitslücken aus. Hier hat hauptsächlich der Nutzer den Schaden. Das ist für den Internetriesen und die ‚Fachjournalisten‘ nicht das wichtigste Problem. In so einem Fall wird dann dem Nutzer folgendes mit auf dem Weg gegeben:

Zur Abwehr solcher Bedrohungen reicht es oft schon aus, erstmal die Kommentare durchzulesen und die von der App geforderten Zugriffsrechte mit einer gesunden Portion Misstrauen zu betrachten.

Ist das nicht süß!

Unrundräder

Wieder einmal etwas zum Thema: Theorie am Morgen. Heute geht es um Unrunde Zahnräder. Bei Wikipedia fand ich folgende Definition:

Als unrund bezeichnet man in der Technik geometrische Formen und Querschnitte, die vom Kreis oder einer kreisförmigen Bewegung periodisch abweichen. Die Abweichungen können absichtlich herbeigeführt sein (z. B. bei einem unrunden Planetengetriebe), können sich aber auch durch Abnützung oder Reibung einstellen.

Ein Unrund als „holperndes Rad“
Als Substantiv wird der Begriff das Unrund für eine geschlossene Kurve verwendet, die – wie auf nebenstehender Skizze ersichtlich – überall den gleichen Durchmesser hat, deren Krümmungsradien jedoch größer als der halbe Durchmesser sind. Ein Unrund kann wie ein Rad verwendet werden, doch hebt und senkt sich seine Drehachse beim Abrollen periodisch. Es wird in speziellen Bereichen des Maschinenbaus verwendet, aber auch für manche Spielzeuge, z. B. den Tatzelwurm zum Nachziehen.

Planmäßige Abweichungen von der Rundheit besitzen u. a. manche speziellen Planetengetriebe, wenn einem regelmäßigen Ablauf einer Bewegung ein periodischer Anteil aufgeprägt werden soll. So kann bei einem Unrund-Zahngetriebe das Hohlzahnrad als Unrund ausgeführt sein, an dem innen drei kleinere Unrund-Zahnräder laufen.
Auch metallene Kleinteile wie Kolbenringe oder Unterlegscheiben werden oft definiert unrund hergestellt. So werden die Kolbenringe von Ottomotoren erst beim Einbau in die Kreisform gedrückt.


[Weiter geht es hier]

Dienstag, 9. August 2011

Deutsche Ausfuhren im Juni 2011 um 3,1% höher als im Vorjahreszeitraum

Wie das Statistische Bundesamt meldet, wurden von Deutschland im Juni 2011 3,1% mehr Produkte eingeführt als im Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren lagen im gleichen Zeitraum um 6,0% höher.
Da im Vormonat ganz andere Zahlen gemeldet wurden, sind hier die Vergleiche, mit sinkenden Ausfuhren um 1,2% und steigenden Einfuhren um 0,3%, nicht besonders verwunderlich. Aber ein Abschwächen der Konjunktur ließ sich schon im Juni erkennen.

Freitag, 5. August 2011

Auch heute wieder das übliche Android-Problem

Heute morgen habe ich einen sehr, sehr schönen Artikel bei den Kollegen von MacNotes.de gefunden. In diesem geht es um Android, die Probleme der vielen Versionen für Entwickler, um Java und nicht zuletzt um HTC. Diese Firma wird nicht erst seit gestern von vielen ‚tollen‘ Analysten in den Himmel gehoben und da lohnt sich doch mal ein detaillierter und kritischer Blick.

[Aus meiner Sicht sehr lesenswert]

Etwas Theorie fürs Wochenende: Ultraschallprüfung

Viele sind von den Auswirkungen betroffen, in den Zeitungen wird nicht wenig davon geschrieben, aber was ist den das, diese Ultraschallprüfung. Folgendes habe ich bei [Wikipedia] gefunden:

Das Prinzip
Wie alle Prüfverfahren ist auch die Ultraschallkontrolle genormt und wird nach Richtlinien durchgeführt. Dabei wird auf der Oberfläche des Werkstückes ein Koppelmittel (z. B. Kleister (Lösung), Gel, Wasser oder Öl) aufgetragen. Mittels eines Prüfkopfes, welcher Ultraschall von 0,2 bis 50 MHz aussendet und empfängt, wird die zu prüfende Oberfläche abgefahren. Dieses kann manuell, mechanisiert oder automatisch (innerhalb der Fertigungsstraßen) erfolgen. Bei letzteren wird zwecks Übertragung des Schallsignals das Prüfstück oft in eine geeignete Flüssigkeit getaucht (Tauchtechnik), oder definiert benetzt.
Änderungen der akustischen Eigenschaften an Grenzflächen (z. B. ein Lunker (Hohlraum), ein Einschluss, ein Riss oder eine andere Trennung im Gefüge) im Inneren des zu prüfenden Teils reflektieren den Schallimpuls und senden diesen an den Schwinger im Prüfkopf, der sowohl als Sender wie auch als Empfänger fungiert, zurück. Die vergangene Zeit zwischen Senden und Empfangen lässt die Berechnung des Weges zu (Impuls-Echo-Verfahren). Anhand der gemessenen Zeitdifferenz wird ein Signalbild erzeugt und auf einem Monitor sichtbar gemacht. Anhand dieses Bildes kann die Lage bestimmt und die Größe des Fehlers (in der Fachsprache Ungänze genannt) durch Vergleichen mit einem Ersatzreflektor (Flachbodenbohrung (Kreis-Scheiben-Reflektor), Nut, Querbohrung) abgeschätzt werden. Im Allgemeinen können Ungänzen mit einer Größe von ca. 0,6 mm erkannt werden, .... . Bei automatischen Prüfanlagen werden die Informationen gespeichert, zum Prüfstück relativiert und auf verschiedene Weisen sofort oder später dokumentiert.
Ultraschall Wanddicken Messgeräte zeigen die Wanddicke nach passender Kalibrierung als dezimale Größe an.

Ich denke mal, in naher Zukunft gibt es hierzu noch ein Update. Und noch einmal ein Dankeschön an den Autor bei Wiki!!

Donnerstag, 4. August 2011

Kurze Einführung in die Ultraschallprüfung von Eisenbahnwellen und -achsen

Mit dem weitergehenden technischen Fortschritt bei der Bahntechnik, erhöhen sich auch die Anforderungen an die Qualitätssicherung. Hier soll die Gewährleistung einer hohen Qualität und Langlebigkeit der Produkte, u. a. durch die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, erreicht und belegt werden. Weite Strecken des gesamten Produktlebenszyklus lassen sich mit diesem Prüfverfahren unterstützend begleiten und dokumentieren. Ultraschallprüfungen werden heute noch häufig manuell ausgeführt, benötigen sehr viel Zeit und sind nur von erfahrenem Personal durchzuführen, wobei es egal ist, ob es sich um Voll- oder Hohlachsen handelt. Es gibt aber bereits schon Technologien, die eine automatische Prüfung zulassen.

Eine besondere Problematik bei der Prüfung an Eisenbahnwellen und -achsen sind die Störanzeigen:
von Kanten und Querschnittübergängen
aus aufgepressten Komponenten
von Presssitzen
und Beschichtungen und Farbanstriche etc.
Die Anzeigen der Ultraschallwellen sind je nach Problemfeld, Geometrie und Prüfgerät unterschiedlich, was den Einsatz von erfahrenen Prüfern unterstreicht. Oft sind auch Störanzeigen vorhanden, die unmittelbar im Oberflächenbereich entstehen oder vom Achsen- oder Wellenmaterial herrühren.

Es gibt zwei wesentliche Möglichkeiten für Ultraschallprüfung an Eisenbahnwellen.
Bei Hohlwellen und -achsen wird das Abtasten durch Prüfkopfdrehung und -Verschiebung erreicht. Hier ist in der Regel der Einschallwinkel mit 45° und 70° konstant.
Bei Vollwellen und -achsen wird der Prüfkopf auf dem Prüfkörper radial und axial verschoben.
Es wird mit unterschiedlichen Einschallwinkel zwischen 35° 70° geprüft.

Eine Weiterentwicklung der Prüftechnik ist die Anwendung von Schallfeldern mit Gruppenstrahler-Prüfköpfen. Dabei kann man im Wesentlichen drei Gruppen unterscheiden:
- Bündelschwenk
- Bündelverschiebung und
Bündelfokussierung.
Für Hohlwellen und -achsen wird die Bündelrotation noch zusätzlich eingesetzt. Die ansonsten immer erforderliche Drehbewegung von Prüfköpfen bei Hohlwellen und -achsen wird hier durch eine elektronische Schallbündelbewegung ersetzt.
Bei der Prüfung von Vollwellen und -achsen sowie von Hohlwellen und -achsen ermöglicht der Einsatz von Gruppenstrahl-Prüfköpfen eine schnellere mechanisierte Prüfung, ist aber auch wesentlich kostenintensiver.

Dieser Beitrag fokussierte auf die Ultraschallprüfung von Eisenbahnwellen und -achsen. Prüfbar sind jedoch im Wesentlichen alle metallischen Bauteile. Für jedes zu prüfende Bauteil muss ein spezieller Prüfplan erstellt werden, der die geometrischen und werkstofflichen Besonderheiten beschreibt.



Weiterführende Links:
-Entwicklungen und Trends bei der Anwendung von steuerbaren Schallfeldern in der ZfP mit Ultraschall
-Neue Ansätze zur Ultraschallprüfung von Eisenbahnachsen mit Array-Prüfköpfen
-Neues Buch: Ultraschallprüfung - Grundlagen und industrielle Anwendung
-UNTERSUCHUNG VON VERBUNDMATERIALIEN UND STRUKTUREN FÜR DIE LUFTFAHRT MITTELS LASER-ULTRASCHALL

Immer wieder ist Android bei den schlechten Nachrichten dabei

Wieder eine dieser Meldungen die aufhorchen lassen: Eine IT-Firma hat eine Android-Schadsoftware entdeckt, die Anrufe des Handy-Nutzers aufzeichnet. Außerdem soll die Software viele weitere gefährliche Aktivitäten ausführen.
Also mein Hinweis an die Android-Fanboys: Vorsicht ist geboten!

Welche Panel-Entwicklung ist absehbar?

Am Horizont sind einige technische Entwicklungen erkennbar, die bestimmte Gerüchte für neue Produkte für möglich oder unmöglich erscheinen lassen.

Zum einen sollen sich die Glasdicken der Panels bis zum 2. Halbjahr 2012 verringern. Zum Beispiel soll die Dicke bei der 10“-Klasse eine Reduzierung von 2,8 mm auf 2,3 mm sinken. Zum anderen soll sich der Stromverbrauch der Panels verringern. Wenn man sich hier wieder die 10“-Klasse anschaut, dann soll im gleichen Zeitraum der Verbrauch von 3,6 W um 1,4 W sinken. Das ist schon erheblich und für die Nutzungsqualität eines Tablets ist das ein nicht zu unterschätzender Fakt.
Weiterhin sollen sich erst 2012 die Auflösungen, Helligkeit und Kontrast erheblich erhöhen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass 2012 den Tabletherstellern Panels zur Verfügung stehen, die ihnen sehr gute Möglichkeiten bieten, ihre Produkte weiter zu entwickeln.

Hoher Anteil der Android-Apps geben private Daten der Nutzer weiter

Immerhin sind es acht Prozent von 10.000 untersuchten Apps aus dem Android-Market. Da muss selbst ein Android-Fanboy von ‚erschreckenden Zahlen‘ reden. Allein in den letzten zwei Jahren soll sich die Anzahl der gefunden Malware in Apps des Market mehr als verdoppelt haben.
Ich kann mich noch an die Lobeshymnen auf den unbeschränkten Android-Market erinnern. Wenn das die Heldentaten sind, die uns so ein offenes System bringt, dann möchte ich gern darüber noch einmal in Ruhe nachdenken.

Mittwoch, 3. August 2011

Windows Mobile 7 filmt mit

Wie nicht anders zu erwarten, filmt Windows Kachelsystem 7 Bewegungsdaten aller Nutzer mit und meldet sie schnell nach Hause. Dort, im fernen Amerika, werden die Daten ausgewertet und zum Teil in Microsofts eigenen Diensten veröffentlicht.
Da liegt ein grundlegender Unterschied zu den sammeln von Bewegungsdaten durch Apple. Diese werden, wie bei Android und Windows auch, gesammelt, um für den Nutzer eine schnellere Ortung zu gewährleisten. Da gibt es jedenfalls von mir keinen Einwand, so lange das anonym und mit größtmöglicher Sicherheit geschieht. Da musste Apple zu recht einmal nachbessern, jetzt gibt es dort aber relativ wenig zu meckern.
Im Unterschied zu den anderen beiden Wettbewerbern, hat Apple kein weiteres Interesse an Mehrfachverwertung dieser Daten. Bei Google und Microsoft fängt da der Tag erst an. Diese erhobenen Daten sind für beide viel Geld wert und somit werden sie auf die Weiterverwertung nie und nimmer verzichten. Was das für die armen Nutzer heißt, kann sich jeder selbst ausmalen. Manche stört es nicht, aber manche haben grundsätzliche Einwände was gegen diese Sammelwut.
Da müsste aus meiner Sicht die Pflicht der Qualitätsjournalisten zum Tragen kommen und sie müssten mit einem ebenso großem Geschrei wie bei der Enthüllung von Apples sammeln der Bewegungsdaten reagieren. Aber leider hört man kaum einen Journalisten sich darüber äußern. Warum auch, denn bei Android und Windows weiß soundso jeder Bescheid. Aus der Ecke kann man wenig gute Nachrichten erwarten und dadurch hat ein Artikel eine sehr viel geringere Aufmerksamkeit, als bei einem vergleichbaren Artikel um oder über Apple.

Und bis jetzt wissen die Herren von Microsoft angeblich immer noch nicht, wo das Leck in ihrem System sich befindet, woraus die Nutzerdaten in ihre anderen Dienste fließen. Ist das nicht süß!

Dienstag, 2. August 2011

Wo liegen die Probleme der Android-Smartphones?

Android-Smartphones sind schon ein Phänomen. Sie verkaufen sich wie geschnitten Brot, werden aber nicht entsprechend ihrer Verkaufsstatistiken von den Nutzern eingesetzt. Da kann man nur zwei Antworten finden: Entweder stimmen die Statistiken nicht oder die Smartphones sind murks. Ok, vielleicht sind es nicht die Smartphones oder dieses mit Patentklagen überzogene Androidsystem, sondern die Kunden kaufen die Geräte mit Pofel-Verträgen. Was dabei rauskommt ist: ‚Ich habe ein Smartphone, aber ich kann damit kaum ins Internet. Es wird sonst zu teuer.‘
Aus meiner Sicht ist es eine Mischung aus allem. Natürlich verkaufen sich die Android-Smartphones nur so gut, weil sie mit ihrem Verträgen recht billig sind. Das erkaufe ich mir zum einen durch minderwertige Technik und zum anderen müssen die Mobilfunkbetreiber auch irgendwo ihren Schnitt machen. Dann kommt noch hinzu, dass Android doch nicht diese Leichtigkeit mit sich bringt, um mal schnell ins Internet zu gehen.
Könnte man also zusammenfassen: Android-Smartphones werden billig unter das Volk geworfen, haben durch die hauseigenen Mängel nicht die Voraussetzungen, um auch noch die Nutzungsgewohnheiten der iPhone-User zu kopieren.

Alles sehr aufschlussreich!

Montag, 1. August 2011

Wann und wie kommt die PKW-Maut?

Die Testläufe bzw. das bewusste Durchsickern lassen von Meldungen zum Thema PKW-Maut kommt in immer kürzeren Abständen zu uns. Diesmal war wieder einmal was aus Bayern zu hören. Gegenüber früher machen sich jetzt die CSU-Spitzen für eine schnelle Einführung der PKW-Maut stark. Es ist doch klar, jeder Bundesfinanzminister braucht hohe Einnahmen, um seinen Haushalt halbwegs in Ordnung zu bringen. Mit dieser Informations-Salamitaktik werden die Wähler nun schon seit Jahren weichgeklopft.
Stellen sich also die Fragen: Wann kommt und wie kommt die Maut?

Wann ist nicht leicht zu beantworten, denn es ist eines der größten Reizthemen der bundesdeutschen Autofahrer. Und hier zeigt sich mit der Zeit ein Stimmungsumschwung. Natürlich kann ist immer das übliche Denkmuster der Bürger zu erkennen: ‚Ich würde auch gern zahlen, wenn die anderen auch müssen und wenn von den vielen Steuern und Abgaben rund um das Auto etwas wegfällt‘.
Denn vom Grundsatz her hat sich bei den Bürgern schon im Kopf festgesetzt, dass die LKW-Maut einen ökologischen Grundgedanken hat. Wer viel und besonders mit schweren Gerät fährt, der muss viel Maut bezahlen.

Da sind wir natürlich bei der zweiten Frage: In welcher Form kommt die PKW-Maut. Da gibt es viele Gedankenspiele im Verkehrsministerium, aber nicht alle können diesen Gedanken so konsequent umsetzen, wie das Toll Collect-System. Wie man hört, versuchen hinter den Kulissen die Lobbyisten der verschieden Systeme, dem Finanzministerium das eigene schmackhaft zu machen.

Aus meiner Sicht sollten nicht unbedingt die Einführungskosten (System und Fahrzeuggeräte) an erster Stelle stehen, sondern die Nachhaltigkeit. Und da sehe ich das Toll Collect-System, vielleicht in einer modifizierten Form, eindeutig vorn.

Samstag, 30. Juli 2011

Das 'gaaanz sichere' Windows 7

Was muss ich mir immer von den DOS- bzw. Windows-Fanboys anhören, wie diese z. B. hier:

-‚Früher war DOS/Windows wirklich unsicher, mit Windows 7 aber nicht mehr‘
-‚Jetzt hat Microsoft mit Windows 7 in puncto Sicherheit mindestens gleichgezogen‘ oder
-‚Internetunsicherheit ist nicht mehr das Thema von Windows 7‘.

Wenn das so ist, dann frage ich mich ernsthaft, warum solche Artikel erscheinen und damit die DOS- bzw. Windows-Fanboys an die Hand nehmen müssen! Warum, wenn alles genauso gut oder noch besser als bei OS X ist, müssen dann die Damen und Herren mit ihrem angehimmelten System in ständiger Angst im Internet leben?

Es gibt natürlich eine einfache Antwort auf diese Fragen :-)!

Freitag, 29. Juli 2011

Ganz vergessen

Ist mir völlig durchgerutscht, aber der Schockwellenreiter hat mich gerettet. Man braucht sie ja irgendwie des Öfteren.

Glückwunsch an alle Daten-Freddys dieser Welt :-) und bleibt den Usern gewogen.

Bierabsatz gestiegen

Wenn das keine gute Nachricht ist, dann weiß ich auch nicht mehr .
Und zwar um 1% im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich der Absatz, so das Statistische Bundesamt.

Leider ist auch der Absatz dieser komischen gemischten Biersorten gestiegen.
Nix für richtige Männer!

Google hat Probleme mit seinem Android Market

Die Kollegen von golem.de haben dieses Problem von Google ausgebuddelt. Seit über drei Wochen werden Applikationen über die Suchfunktion des Markets nicht mehr gefunden. Das hat natürlich erhebliche finanzielle Folgen für die betroffenen Entwickler. Leider hat Google das Problem noch nicht lokalisieren können.

Lizenzerwerb von gebrauchter Software - bestehende Hürden

Ein schwieriges Thema, besonders für kleinere Firmen ist der Erwerb von gebrauchten Softwarelizenzen ein interessantes Thema. Aber welche Hürden bestehen dabei und wo können die Fußangeln liegen. Im Artikel der Kollegen von channelpartner.de werden die wichtigen Grundlagen dargelegt. Einfach gesagt geht es darum: Vom neuen Besitzer muss eine lückenlose Nutzerkette für die Software dargestellt werden. Ob letztendlich nur eine notarielle Bestätigung ausreichend ist, darüber streiten sich noch die Geister.
Mir persönlich scheint das alles ein wenig überzogen und solche Erwerbsprozesse müssen für das wirkliche Leben noch handhabbar bleiben.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Verbraucherpreise steigen voraussichtlich um 2,4% zum Vorjahreszeitraum

So meldet es das Statistische Bundesamt.
Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherindex (was auch immer das sein mag) für Deutschland liegt für den gleichen Zeitraum sogar bei +2,6%.

Multi-Touch-Gesten in Mac OS X Lion


Mit dem großen Betriebssystem-Update OS X, Version 7, hat Apple einen weiteren Schritt in eine neue Ära der Computertechnik vollzogen. Die aus Snow Leopard bekannten Multi-Touch-Gesten wurden konsequent weiter entwickelt. Apple betritt mit dieser Betriebssystemvariante wieder einmal Neuland. Die Entwicklung geht eindeutig weg von den bisherigen Eingabemedien , hin zum reinen Multitouch-Computer. Jetzt liegt es an uns Nutzern, uns mit der neuen Technologie auseinanderzusetzen und sie anzuwenden, ihr eine Chance zu geben. In der Computerbranche gibt es wohl keine andere Klientel, außer die Mac-User, die sich immer wieder auf solche Ausflüge ins technologische Neuland gern einlassen.
Meine Erfahrungen sind: Ich habe mich nach der Umstellung auf Lion bewusst auf das Trackpad gesetzt und nach gut einer Woche möchte ich so schnell nicht mehr mit einer Maus arbeiten. Einmal in die Gesten eingearbeitet, spürt man die Magie die von ihnen ausgeht. Das hat nichts mehr mit der Arbeitsweise von grobschlächtigen 50-Tasten-Mäusen zu tun. Sicherlich gibt es auf diesem Gebiet noch viel zu entwickeln und zu verbessern - auch von Apple. Hier können sich aber auch die anderen Computergrößen gern einbringen. Eine reine Kopie dieser Technologie, wie sie bei den Smartphones jetzt üblich ist, bringt uns alle hier nicht weiter.

Ein anderer großer Anbieter versucht in seiner geplanten Systemvariante 8 auch auf diesen Zug aufzuspringen. Sein Konzept sieht aber so aus, dass auf die bisherige GUI nur eine Bedienoberfläche übergestülpt wird und er Rest bleibt fast so wie bisher. Für alle Beteiligten hat das einen Riesenvorteil, man braucht System und Applikationen nicht von Grund auf neu zu programmieren. Nach meiner Ansicht muss das aber so sein, denn die neue Technologie verlangt für ein leichtes Umgehen mit ihr, eine andere Herangehensweise. Wenn man diesen entscheidenden Schritt nicht wagt, dann hat der User später ein System vor der Nase, was allen alles Recht machen will. Der Nachteil wäre: Das Konzept ist mehr als nur ein Kompromiss und weil der enorme Vorteil der neuen Technologie z. T. erheblich geschwächt wird, kann der Benutzer nie auf solche Möglichkeiten zurückgreifen, die ihm die neue Welt bieten könnte.

Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich mich mit dieser Betriebssystemvariante näher beschäftigen. Man sollte fair sein und den Herren noch Zeit geben, ihr Zukunftskonzept besser darzustellen.



[ursprüngliche Abb.: Apple]

Mittwoch, 27. Juli 2011

Amazon-Tablet mit eingeschränktem Funktionsumfang?

Wie die Kollegen von macnotes.de vor einigen Tagen meldeten, beabsichtigt Amazon ein Android-Tablet auf den Markt zu bringen, dass nur eine Zwei-Finger-Eingabe zulässt.
Der Grund für diese erhebliche Einschränkung der Bedienbarkeit dieses Tablets liegt zum einen in der kostengünstigeren Fertigung dieser ‚einfachen’ Panels und zum anderen sicherlich in der Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Panels. Diese lassen, wie auf dem iPad gewohnt, ohne weiteres eine Mehr-Finger-Eingabe zu.
Ich bin mal gespannt, wie die angesagten Fachjournalisten dann so ein Pofel-Tablet bewerten, was sicherlich massenhaft über VGA- und sonstige jahrtausendealte Anschlüsse verfügt, aber doch fast nichts kann.

Mit diebischer Freude in mir warte ich auf die ersten Testberichte.

Importpreise Juni 2011

Die Einfuhrpreise befinden sich im Juni immer noch auf einem sehr hohen Niveau und liegen 6,5% über dem Vorjahresstand, so meldet es das Bundesamt für Statistik. Seit April (+9,4%) verringert sich aber die Steigerungsrate stetig.
Im Vergleich zum Vormonat gab es nur eine Steigerung von 0,6%.

Die größten Zuwächse im Juni gab es bei Getreideimporten (+48%), Düngemittel und Rohkaffee (+39%), Eisenerz und Rohöl (+26%).

Dienstag, 26. Juli 2011

Gesichtserkennung und Google

Wie die heise-greise melden, hat Google seine technologischen Grundlagen zur Gesichtserkennung ausgebaut und das Unternehmen Pittsburgh Pattern Recognition übernommen. Dieses Unternehmen bietet seit 2004 Software zur Erkennung von Gesichtern auf Fotografien und Filmen an.
Da muss man sich erst einmal zurück lehnen und darüber nachdenken, wohin die Reise mit uns geht.


[Mehr]



ursprüngliche Grafik: Urheber unbekannt

Mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst für Bildung und Kinderbetreuung

Laut dem Statistischen Bundesamt waren bis Mitte 2010 an Hochschulen, Schulen und Kindergärten ein Anstieg an Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum waren es 0,8% mehr Beschäftigte in diesem Bereich.

Aus meiner Sicht eine durchaus positive Entwicklung.

Sonntag, 24. Juli 2011

Tipps und Tricks zu Lion

Ich habe ein paar schöne Tipps und Tricks zu Lion im Netz gefunden. Die wollte ich euch nicht vorenthalten.

Ohne Probleme durch die Republik

Ich bin diese Woche quer durch unser Land gefahren und es lief alles BLENDEND ab. Auf der Rückfahrt hatten wir noch einen Halt vor Berlin, denn wir waren zu früh dran.
Wer meckert, der muss auch mal die guten Seiten darstellen. Habe ich hiermit getan :-).

Die WELT-Lüge und die Android-Tablets


Manchmal fahre ich mit der DB durch unser schönes Land und dann bekomme ich immer einige Zeitungen auf den Tisch geknallt. Diese lese ich, je nach Reisedauer, mehr oder weniger intensiv durch.
Diesmal war es neben der Süddeutschen auch die WELT KOMPAKT vom Freitag. Und in der WELT KOMPAKT ist mir ein Artikel von Jürgen Stüber in die Hände gefallen. Es geht in diesem Artikel im Prinzip um den Markt der Zukunft, den Tablet-Markt. Der guter Herr Stüber schreibt, dass der Markt rasant wächst und das so langsam die Androiden dieses Feld für ich entdecken.
Da war der Punkt, wo der Herr Stüber meine volle Aufmerksamkeit hatte. Er schreibt vom Platzhirsch iPad und das es beim Appleprodukt eine Steigerungsrate von über 180% zum Vorjahreszeitraum gibt. So weit so gut. Nun kommt er aber um die Ecke, das dass alles nur die halbe Wahrheit ist. Die Android-Tablets hätten jetzt einen Marktanteil von 30% und wenn man das relativiert, dann hätte das iPad absolut Marktanteile von 33% verloren. Und viele wetten schon, wann genau das iPad unter die 50%-Marke fällt.
Lieber Herr Stüber, es geht nicht um das Wann und Wie. Hier können die Zahlen in der Zukunft sonst wie sein. Die kennen wir alle nicht. Was wir aber kennen, das sind die derzeitigen Zahlen und was wir auch kennen, Herr Kollege, das ist Recherche. Wenn sie die Zahlen dieses Hampelmann-Marktforschungsunternehmens mal mit anderen verglichen hätten (Recherche), dann wäre sogar Ihnen aufgefallen, dass diese einfach nicht stimmen können.Zum Beispiel hätten Sie die aktuelle Zahlen von Google nehmen können und wären mit Ihrem Artikel sicherlich nicht soweit ins Abseits gekommen. Denn nach Google-Statistik, bewegt sich die Verbreitungsrate des Tablet-tauglichen Systems 3.x im Promillebereich zu den anderen Android-Systemen. Aber nach den Prozentpunkten die Sie nennen, dann müssten einige Millionen Android-Tablets auf dem Markt umherschwirren und das wäre nie und nimmer im Promillebereich.

Dieter Nuhr sagt in so einem Fall:
‚Wenn man von etwas keine Ahnung hat, dann einfach mal Fresse halten!!!‘

Mittwoch, 20. Juli 2011

Mal hier, mal da - Android 3.2 erschienen

Dieses von Google vorangetriebene Betriebssystem für Tablets ist in der Version 3.2 erschienen. Wie das dann bei Android so ist, erscheint es erst einmal hier und dann dort. Steckt bestimmt eine tiefere Logik dahinter, die sich mir nicht so richtig erschließt.
Ich möchte niemanden verwirren, aber das 7“-Tablet von Huawei soll schon vor einiger Zeit mit Android 3.2 gesichtet worden sein. Ist bestimmt eine völlig andere Androidversion 3.2 :-).

Dienstag, 19. Juli 2011

Kann ja mal passieren - III

Wieder einmal die DB, wieder ein ICE und, damit es nicht langweilig wird, wieder ein verpasster planmäßiger Halt in Wolfsburg.
Vielleicht sollte man sicherheitshalber, wenn man z. B. in Wolfsburg aussteigen will, dem Lokführer eine SMS schicken. Könnte hilfreich sein.

Montag, 18. Juli 2011

DB will umstrukturieren

Wie der Tagesspiegel heute mitteilt, gibt es bei der DB interessante Umbaupläne. Nach dem Ankauf der englischen Arriva-Gruppe und der dort über die Ufer tretenden Kosten, sollen viele der 100 Tochtergesellschaften der DB gebündelt werden. Man hat mit einmal festgestellt, dass für jede einzelne Tochtergesellschaft von teuren Wirtschaftsprüfern ein Jahresabschluss zu erstellen ist. Außerdem benötigt jede dieser Töchter ihren eigenen Aufsichtsrat. Ein Szenario bei diesen Umbauplänen betrifft die Fusion der Berliner und der Hamburger S-Bahn, was aber am Sonntag von einem Bahnsprecher zurückgewiesen wurde. Bei diesen GmbH’s mit ähnlichen Geschäftszweck, wäre nach meiner Meinung ein gewisser Synergieeffekt zu erwarten.

Weitere Umbaupläne wurden aber vom Verkehrsministerium gestoppt. Man wollte die eigenständigen Aktiengesellschaften für Fern-, Nah- und Güterverkehr in GmbH’s umwandeln und dem Vorstand direkt unterstellen. Diese Aktiengesellschaften wurden 1993 mit dem Ziel gegründet, zur gegebenen Zeit den gesamten Konzern oder Teile davon zu privatisieren.

Schon erstaunlich, dass Bahnchef Grube einen solchen Vorstoß macht. Oder sollte man lieber Testballon dazu sagen?

Eisenbahngüterverkehr steigt im 1. Quartal

Wie das allseits beliebte Statistische Bundesamt mitteilt, nahm der Eisenbahngüterverkehr im 1. Quartal 2011 um 10,6% zu. Insgesamt wurden 92,2 Mio. Tonnen befördert. Dieses Wachstum ist sehr erfreulich, aber man kommt leider noch nicht an das starke 1. Quartal 2008 heran. Damals wurden insgesamt 94,8 Mio. Tonnen transportiert. Danach gab es allein im 1. Quartal 2009 einen Rückgang um 21,2%.

Am stärksten stiegen die Güterarten Erze, Steine und Erden um 30,4% und am meisten sank der Transport von Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft. Diese Transportleistung sank um 21,0%

Erfurter Bahn (EB) wird voraussichtlich Strecke zwischen Hof und Gera übernehmen

Wie die Bayrische Eisenbahngesellschaft (BEG) vor einigen Tagen mitteilte, wird die Erfurter Bahn voraussichtlich ab Beginn Sommerfahrplan 2011 ein verbessertes Angebot zwischen Hof und Gera anbieten. „Gemeinsam mit den Nahverkehrsgesellschaften in Thüringen und im Vogtland beabsichtigt die BEG die Vergabe eines Zwei-Stundentakts an die Erfurter Bahn, die bereits das Dieselnetz Ostthüringen im Raum Gera gewonnen hat. Das gegenüber heute verdoppelte Zugangebot nach Thüringen wird zusätzlich zur Vogtlandbahnlinie Hof – Plauen auch in Feilitzsch bei Hof halten, sofern es dort zu einem auf die Schiene abgestimmten Buskonzept kommt.“ so die Pressemeldung der BEG vom 28.06.11.

Samstag, 16. Juli 2011

Apple vs. HTC

Die Kollegen vom Handelsblatt berichten über eine Entscheidung in der zweiten Instanz im Streit um Patentverletzungen zwischen Apple und HTC. Nach der o. g. Meldung hat das Verwaltungsgericht der US-Handelsbehörde ITC den asiatischen Handyhersteller für schuldig befunden, diverse Patente von Apple verletzt zu haben.
Es wird auch weitgehend davon ausgegangen, dass nicht das relativ junge Unternehmen HTC, mit seinem noch recht dünnen Patent-Portfolio, Apples Ziel dieser grundsätzlichen Patentklage ist, sondern das Betriebssystem Android von Google. Wenn das Zutrifft, was der Patentexperte im o. g. Artikel sagt und Apples Patente treffen wirklich den Kern von Android, dann hat Google ein erhebliches Problem mit seinem Betriebssystem. Die Auswirkungen wären so gravierend, dass mit Sicherheit anzunehmen ist, dass sich HTC (Google) nicht einfach so geschlagen geben.

Ich werde wohl die Urheberrechtsprobleme von Google weiter im Auge behalten müssen.

Freitag, 15. Juli 2011

Schiedsgerichtsverfahren um die Maut geht weiter

Die Geschichte kennt fast jeder: Ein Konsortium entwickelt und führt ein ambitioniertes und milliardenteures Produkt im Auftrag für den Bund in die Praxis ein. Das Konsortium kann das Produkt nicht termingerecht an den Start bringen und dadurch entgehen dem Bund Milliarden an Einnahmen. Gemäß Vertrag zwischen den beiden werden Unstimmigkeiten vor einem Schiedsgericht ausgetragen. Bei diesem Streit geht es um ca. 5.000.000.000€, die der Bund von den Konsorten haben möchte. Spätestens jetzt weiß jeder um welches Vorhaben es geht. Genau, um das LKW-Mautsystem. Nach dem verzögerten Start eine wahre Erfolgsgeschichte. Aber nun stehen nun mal diese Forderungen des Bundes im Raum und die Konsorten sind in keiner Weise dazu bereit, diese Kosten zu übernehmen. Natürlich hofft jeder Verkehrs- bzw. Finanzminister auf einen solchen Geldregen. Aber halten wir das wirklich für realistisch, dass eine deutsche Regierung zwei deutsche Großkonzerne ‚bis aufs Hemd auszieht‘?
Ich bin mal gespannt, wie die Einigung in einigen Jahren aussehen wird.

Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe geht zurück

Und zwar um 0,9% zum Vormonatsumsatz, so meldet es das Statistische Bundesamt. Der Abwärtstrend ist in fast allen Branchen festzustellen. Ausnahmen bilden hier die Metall- und die Elektroindustrie. Selbst der Maschinenbau musste einen Umsatzrückgang von 1,9% verkraften.

Schadsoftware im Android Market

Wie die Kollegen von golem.de vor einigen Tagen meldeten, hat Google immer noch keine Vorkehrungen treffen können, die verhindert, dass Schadsoftware in den Android Market geladen werden kann.
Bemerkenswert ist mittlerweile daran, dass Hersteller von Antivirensoftware auf diese Vorfälle hinweisen mussten. Aus dem Hause Google soll keine Information gekommen sein.

Das ist schon sehr bedenklich.

Mehr wissenschaftliches Personal an Hochschulen

Man will es nicht glauben, besonders wenn man andere Artikel zu diesem Thema liest, aber es ist anscheinend doch wahr: Es gab 2010 8% mehr wissenschaftliches Personal an deutschen Hochschulen. Das meldete das Statistische Bundesamt vor wenigen Tagen. Interessant sind hier die Zahlen über den Frauenanteil im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Teil (hauptsächlich Verwaltung).
Kann jeder mal selbst nachlesen, aber es wird nicht erklärt, warum Frauen die Verwaltung mit 70% dominieren.

Es geht um die Grundlagen von Android | Update 18:40 Uhr

Es kämpfen zwei Giganten aus der IT-Branche. Der Streit dreht sich um die Grundlagen des Betriebssystems Android von Google und Streitauslöser ist Oracle. Als Inhaber vieler Java- und sonstiger Patente hat Oracle Google wegen der Verletzung einiger dieser um einige tausend Millionen verklagt.
Was macht in einem solchen Fall der eine Gigant? Er lässt irgendwie die gültigen Patente für unwirksam erklären. Das treibt den anderen Giganten wieder auf den Plan und der kontert mit Widerrede, weil diese doch wirksam sind. Dann geht der Streit in die nächste Runde. An diesem Punkt befinden wir uns jetzt.

Ich werde die Sache mal weiter verfolgen.

Update 18:40 Uhr

Upps, das geht jetzt richtig zur Sache.
Erst sollen drei wichtige Figuren von Google bei einer der nächsten Gerichtsverhandlungen aussagen. Insbesondere zu Abstimmungen und Ergebnisse der Lizenzverhandlungen zwischen Sun und Google.
Dann soll der Big Boss, Larry Page,  höchstpersönlich in den Zeugenstand. Das lässt Google besonders schäumen.
Wie bei den heise-greisen zu lesen, könnte sich die finanzielle Belastung für Google bei einem ungünstigen Verlauf der Verhandlungen schnell von 2.600.000.000 $ auf 8.000.000.000 $ ausweiten.

Mittwoch, 13. Juli 2011

KMU

Heute fand ich einen schönen Artikel auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes. Es geht um den „Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen (Ergänzung Verf.: KMU) zu Finanzmitteln“.
Ein leidiges Thema, dass ich aus eigener Erfahrung kenne. Fördermittel für Investitionen oder Forschungsprojekte werden von Banken gern an größere Firmen oder nur in Verbindung mit staatlichen Instituten bzw. Universitäten vergeben. Oft gehen dabei die Vorteile, die die KMU mitbringen, verloren. Hauptsache Sicherheit oder Finanzierung der öffentlichen Institute ist indirekt gesichert.
Da die KMU aber über die Hälfte der Arbeitnehmer beschäftigen und innerhalb unserer Volkswirtschaft einen großen Anteil am Gesamtumsatz erwirtschaften, sind Förder- und Finanzierungsmaßnahmen ein wichtiger Bestandteil für die Fortentwicklung der Gesamtwirtschaft. Leider hat die Politik meistens nur die Großen im Auge, aber die Auswertungen vom Statistischen Bundesamt könnten manche von denen mindestens mal zum Nachdenken anregen. Hier werden die Vorteile und die Schwächen der KMU aufgezeigt, für die die Politik einige, nicht alle, Antworten finden muss.

Lesebefehl für alle, die sich damit beschäftigen wollen oder müssen

Samstag, 9. Juli 2011

Deutsche Ausfuhren im Mai 2011 um fast 20% höher als im Vorjahreszeitraum

Wie das Statistische Bundesamt meldet, waren „die deutschen Ausfuhren im Mai 2011 um 19,9% und die Einfuhren um 15,6% höher als im Mai 2010. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber April 2011 um 4,3% und die Einfuhren um 3,7% zu.“
Der bereinigte Außenhandelsbilanzüberschuss lag im Mai 2011 bei 12,8 Milliarden €.

Diese Zahlen muss man sich noch einmal in Ruhe ansehen. Who

Freitag, 8. Juli 2011

Verteilung innerhalb der Android-Versionen

Viele große Fachjournale, allen voran die heise-greise, heben die die aus ihrer Sicht immensen Vorteile des Android-Kosmoses hervor. Besonders auf dem Markt der Zukunft, dem Tablet-Markt, wird die Software und besonders die Hardware der verschiedenen Hersteller gelobt. Bei der Software wird z. B. wegen der Freiheit in der Benutzung hervorgehoben. Gefühlte 100.000 Einstellungen kann der Nutzer am Gerät vornehmen. Mit oder ohne Firewall, Malware- und Virenscanner, da bleibt kein Wunsch offen. Das Funkeln in den Augen bekommen die Kollegen aber besonders bei der Hardware. Alle Konkurrenzprodukte punkten auf wichtigen Gebieten gegenüber dem iPad. Zuerst können sie alle Flash abspielen (oder doch nicht mehr?), dann haben sie neben dem Standardanschluss USB sicherlich noch VGA, irgendwas von IBM von vor 40 Jahren und und und. Beides zusammengemixt und gut verrührt - oder doch geschüttelt? - dann kommt immer eine hervorragende Bewertung raus. Na ja, da fehlt es vielleicht mal da oder dort, aber unterm Strich sind es aus ihrer Sicht schon sehr gute Alternativen für das iPad. Eins muss man den Kollegen noch lassen, sie verweisen schon darauf, dass eine richtige Tabletnutzung erst mit Android 3.x möglich ist. Das sagt sogar Google selbst und empfiehlt jedem Hersteller, den Honigkram dafür zu installieren.
Nun veröffentlichte Google selbst eine Statistik über die Verteilung der verschiedenen Android-Versionen in den letzten 14 Tagen (Zugriffszahlen auf den Market). Also die ist mehr als aktuell. Spätestens hier müsste der enorme Schub auf dem Tablet-Markt auch bei den Android-Systemen erkennbar werden!
Leider Fehlanzeige. Wenn man nicht Wunschzahlen mancher Kollegen nimmt, sondern belastbares Zahlenmaterial, dann sieht die Sache ganz anders aus. Honig-Tablets (Android 3.x) kommen auf weniger als 1% Anteil bei den Android-Systemen. Das ist aus meiner Sicht sehr ernüchternd und das liegt nicht am Android-System. Natürlich gibt es da noch viele Baustellen und einige Punkte sind noch nicht so gelöst wie sie für den Kunden am besten wären (nicht nur der Freak zählt), sondern die Hardware kommt, trotz bester Kritiken, beim Kunden nicht an. Vielleicht steht Flash oder USB doch nicht über allem!

Oh, das natürlich auch - Die II.

An sich gehöre ich zu den letzten Freunde der DB, aber manchmal macht sie einem schwer, die Freundschaft zu halten.
Letzte Woche Donnerstag hatte ich alles dabei: Totalausfall eines ICE, wenn der Ersatzzug kommt, dann sind 3/4 der Toiletten nicht benutzbar. Der Anschluss-RE hatte Schwierigkeiten beim Anfahren (es kam sofort wieder die Vollbremsung). Natürlich verschob sich meine Ankunft von geplant auf real um ca. 70 min. Beim näheren betrachten ging das eigentlich noch, denn wenn der gute Lokführer eines ICEs träumt oder anderweitig abgelenkt ist, dann verpasst er schon mal einen geplanten Halt. Von diesem Kuriosum habe ich vor kurzem schon berichtet und gestern ist es wieder passiert. Die Jungs sind immer für einen Spaß gut. Nur losfahren und pünktlich ankommen ist doch langweilig.
Wie beim letzten Mal: Wenn man nicht im Zug sitzt und dadurch Termine verpasst, treibt es einem das Lächeln ins Gesicht. Sorry.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Sorgenkind S-Bahn Berlin

Nach vielen Monaten der unrühmlichen Meldungen, hat die S-Bahn Berlin vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass ab Mitte Dezember die Bahnen wieder nach regulärem Fahrplan fahren sollen.
Tut mir Leid, diese Botschaft kann ich leider so nicht glauben. Von diesen Sprüchen haben die Berliner in den letzten Jahren zu viele gehört.
Eine Chance haben sie trotzdem bei mir. Die Kollegen, nicht der Konzern.

Kann man Photovoltaik Anlagen abschalten?

Wie man aus Presse und Internet erfahren kann, liegt bei Photovoltaik Anlagen ein hohes Risiko für Nutzer und Retter in der Hinsicht, dass bei Wartungsarbeiten oder Löschen die bis jetzt kaum abschaltbare Gleichstrom-Spannung eine Gefahr darstellte.
Nach einem Bericht der Kollegen von baulinks.de, gibt es jetzt immer mehr Lösungen für dieses Problem. Eine davon wird hier vorgestellt.
Das Thema finde ich interessant und werde es weiter verfolgen.

Freitag, 1. Juli 2011

Früher war alles viel besser

Mag ja sein, aber auf alle Fälle hat man im Maschinenbaustudium etwas gehört über Maschinenelemente, Werkzeugmaschinen, Umformung (wie auch immer) oder Werkstoffkunde. Fächer, so sollte man denken, die durchaus im weiteren Berufsleben gebrauchen konnte. Jedenfalls ist meine Erfahrung so. Und was lernt man heute: „Ein Themenschwerpunkt im Maschinenbau ist im Berufungsgebiet Produktentwicklung/ Konstruktion unter anderem der Bereich nachwachsende Rohstoffe, insbesondere Biomasse, der von Professor Frank Beneke betreut wird.“, so die Thüringer Allgemeine.

Gut und wichtig. Das sind die modernen Schlagwörter, die gern gehört werden und im Umkehrschluss kann man denken: Folgewerkzeuge o. ä. braucht heute in der Industrie kein Mensch mehr. So ist das mit früher und heute.

Was würde wohl J.R. dazu sagen?